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Ich werde mich hier mit mir und meiner Krankheit, wenn man es denn so nennen mag auseinandersetzen. Ganz einfach, weil es gut tut alles aufzuschreiben. Wer sich mit dem Thema Selbstverletzung nicht auseinandersetzen oder nur sinnlose Kritik üben will, den bitte ich diesen Blog zu verlassen. Lasst mich so leben, wie ich bin, denn ich kann nichts für mein Sein.

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Seit meinem letzten Eintrag ist viel und doch nichts geschehen.

Die Ferien verbrachte ich anfangs mit dem Aufbauen von Möbeln den Rest der Zeit saß ich hier und vegetierte vor mich hin.

Es geht mir momentan nicht sonderlich gut, da ich festgestellt habe wie sehr ich an einzelnen Menschen hänge.. Abhängig bin ich von ihnen, sodass mir alles andere egal werden kann. Ich mache sie zum Mittelpunkt meines Lebens und bin selbst so machtlos dagegen.

B. tauchte Mitte der Ferien auf, wollte mir helfen, macht sich echte Sorgen um mich... Und schon wieder ein neuer Mensch, an dem ich so sehr hänge.. mehr noch als an meinem eigenen Leben.

Ich weiß nicht, wie ich dem entkommen kann. Wie ich aufhören soll, jede Minute an ihn denken zu müssen.. Und das nur weil er mir seine Aufmerksamkeit geschenkt und sich um mich gekümmert hat?

Oder ist es mehr als das? Ich reagiere doch nicht auf jeden, der nett zu mir ist, so?! Ich weiß es nicht... Momentan weiß ich nur, dass ich meine große Liebe mal wieder für einige Momente vergessen kann.. da in meinen Gedanken nur noch Platz für B. ist. Ich sehne mich nach ihm... und er will mir wohl wirklich helfen.

Gestern Abend war ich mit ihm und ein paar Anderen im Kino. Ich weiß nicht. Zu gern hätte ich neben ihm gesessen.. Er hatte mich doch wochenlang überredet mit ihm dort hin zu gehen.. und dann schenkte er mir nicht die Aufmerksamkeit, die ich mir erhofft hatte. Ich ertrug den gesamten Abend nicht. Nur eine unter vielen..oder hat er sich bemüht, aber meine verzerrte Wahrnehmung gaukelte mir etwas Anderes vor?

Ich weiß es nicht. Mir ging es dann gestern Abend so schlecht, dass ich mir am Liebsten tiefe Wunden zugefügt hätte.. Wie irre bin ich durch die Stadt und den Regen und die Nacht gelaufen... Auf der Suche nach Ablenkung und Zerstreuung... Es tat so furchtbar weh und doch tat ich mir nichts. Ich weiß, dass er das alles doch nur getan hatte, damit ich mich nicht wieder verletze.. Ich wollte ihn nicht enttäuschen.

Vielleicht kam das Gefühl mich verletzen zu müssen auch nur in mir auf, damit er sich um mich kümmert? Vielleicht brauche ich das zum Überleben.. Eine sorgende Figur, die mich wahrnimmt und behütet... SO WIE ICH BIN UND NICHT SO WIE ICH SEIN SOLLTE... Letzteres war alles, was mir meine Mutter mein Leben lang entgegenbrachte.

Ich verabschiede mich für heute. Die nicht-verarbeiteten Gedanken werden in die Besenkammer gestellt und wieder rausgeholt, wenn ich die Kraft habe mich weiter mit ihnen auseinander zu setzen...

 

 

15.4.08 17:54
 


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