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Ich werde mich hier mit mir und meiner Krankheit, wenn man es denn so nennen mag auseinandersetzen. Ganz einfach, weil es gut tut alles aufzuschreiben. Wer sich mit dem Thema Selbstverletzung nicht auseinandersetzen oder nur sinnlose Kritik üben will, den bitte ich diesen Blog zu verlassen. Lasst mich so leben, wie ich bin, denn ich kann nichts für mein Sein.

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Totalaussetzer.

Viele Schnitte.

Sehr viele.

Ist aber alles sehr gut versorgt. Ich erhole mich bereits wieder.

Der Druck war einfach da. Vielleicht hätte ich ich nicht unbedingt nachgeben müssen.. aber es kam eben so.

Trotz dieses Aussetzers kann ich eher Stolz auf mich sein. Auf Grund all der Situation, in denen ich standhaft geblieben bin, seit ich mich das letzte Mal (vor ca. 3 Wochen) verletzt habe...

Ich gebe nicht auf. Es wird schon werden. 

16.1.08 21:14


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Nun. Etwas länger habe ich nicht mehr aus meinem ach so spannenden Leben erzählt.

Der Geburstag meiner Schwester war eigentlich ganz niedlich. Wir waren zusammen essen, später spielten wir Mahjong und gingen dann in die Oper.

Schwanensee on Ice war wirklich wunderschön. Nur eine winzige Kleinigkeit misfiel mir: Die im Publikum anwesenden Menschen und ihre ausgeprägte Arroganz und Selbstverliebtheit, die sich bei fast allen Anwesenden in Form der Haltung und Kleidung äußerte... Nunja.. Wems Spaß mach sich als etwas Besseres auszugeben...

Der 31. war.. nunja.. Ich würde es einen der schlimmsten Tage nennen, den ich je erlebt habe. Der liebe Herr Hausbesitzer meinte, wir kämen bald ins Obdachlosenheim (mittlerweile haben wir aber eine neue Wohnung gefunden ),meine Mutter hätte beinah meine Tante geschlagen, woarufhin diese sofort zu ihrem Anwalt gerannt ist, einen heftigen Wutanfall hatte ich außerdem.. die Tür zum Zimmer meiner Schwester habe ich beschädigt.. ihr wehgetan hab ich außerdem (Ich weiß nicht, ich will das ja nicht.. Aber ich war so gereizt.. und die ganze Sache momentan macht mich sehr reizbar), meine Eltern hörten dann aber nicht auf zu streiten und ich brach weinend zusammen, vor lauter Tränen musste ich mich übergeben, weil mir einfach unendlich schlecht wurde...Meine Mutter kümmerte das nicht, kein Stück. Ein schöner Silvestertag war das. Ich war dann auch schon um 23 Uhr im Bett. Der Silvesterspaß hatte mir bereits gereicht.

Dann habe ich einen Riss. Ich weiß nicht, was ich am 1. gemacht habe. Wahrscheinlich nichts. Wahrscheinlich saß ich den ganzen Tag weinend in meinem Zimmer. Aber ich weiß es nicht. Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Gestern.. Ich war Schuhe kaufen. An den Rest des Tages erinnere ich mich nicht mehr. Ich weiß nicht, warum mein Gedächtnis manchmal aussetzt.

Die Nacht von gestern auf heute war furchtbar. Ich konnte kaum schlafen. Es ging einfach nicht. So viele Gedanken in meinem Kopf. Wirrwarr. Es dauerte lange bis ich von ihnen ablassen konnte.

Tja und heute ist eigentlich nicht viel passiert. Den keinohrhasesoundtrack habe ich mir gekauft..Einige Lieder sind ja wirklich schön, andere weniger. Insgesamt 2 mal war ich in dem Film. Ist ganz niedlich. Genau wie meine Begleitung beim 2. Mal. Meine beste Freundin holte mich mit dem Auto von zuhause ab, spendierte mir einen Starbuckskaffee, lud mich ins Kino ein, und brachte mich wieder nach Hause. Ich weiß gar nicht, womit ich das verdient habe.. Aber danke, dass es so Menschen wie sie noch gibt.

Ich bin Morgen bei ihr zum Mathe lernen. Mit großen Schritten geht es nun auf das Abi zu. Ende der Ferien habe ich mich bei meinem besten Freund bereits fürs Chemie lernen angekündigt.

Ansonsten sagte Sie mir heute, dass es zwischen ihr und ihrer Freundin zu Ende sei. Sie käme sie aber dennoch besuchen, was ich nicht verstand. Zum Glück kann ich aber behaupten endlich über sie hinweg zu sein. Dauerte ja eine gewisse Zeit.

Warum nur bin ich auch so anhänglich? Vielleicht ist das ja eine Krankheit...

 

3.1.08 19:12


Gestern also war der Tag, an dem ich endlich wieder ein wenig Mut fassen konnte, an dem ich mich ein Stück weit von der Vergangenheit trennte.. Ich habe ihm gesagt, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihm will... Ich hoffe inständig, dass es mir wieder besser geht, wenn ich endlich anfangen kann ihn zu vergessen. Ich hoffe, es ist was endgültiges.

Ansonsten habe ich gestern seit langem mal wieder Mahjong gespielt, was wirklich sehr viel Spaß macht. Muss daher in nächster Zeit öfter sein.

Abends gings mir dann nicht so gut. Gegen halb 2 legte ich mich ins Bett und hatte einfach nur Angst. Ich weiß nicht vor was, aber manchmal ist sie einfach da. Lähmend. Das sind dann diese Momente, in denen ich mir die unmöglichsten Dinge einbilde und das obwohl meine Schwester nebenan schläft und der Fernseher im Wohnzimmer läuft.

Trotz allem hatte ich diese unbeschreibliche Angst in mir. Die Nacht verlief dann auch eher unruhig, aber halbwegs ausgeschlafen bin ich eigentlich dennoch.

UUuuund...
Morgen gehts in die Oper: Schwanensee
Was freu ich mich darauf.

 

29.12.07 12:42


Ein schwieriger Tag war das gestern. Unterm Weihnachtsbaum erreichte uns sozusagen die frohe Botschaft:

Die Polizei käme uns bald vertreiben, wenn wir die Wohnung nicht bald verließen.

Nur wohin? Ich war so enttäuscht und traurig. Wie böse kann ein Mensch sein.. Weihnachten.. das Fest der Liebe.. Nein, das Fest der Heimatlosen, der Vertriebenen.. Vielleicht sollten wir es Maria und Joseph nachmachen und in einen Stall ziehen? Vielleicht ist das unsere einzige Wahl..

Es hat mich so sehr verletzt, dass ich keine andere Wahl hatte als mich zu verletzen.. Kurzschluss.. und es ging schneller als ich irgendwas hätte verhindern können.

Ich kriegte mich aber bald wieder ein, denn, dass wir gehen müssen, war mir ja bereits bewusst. Mich erschreckte nur die Kaltherzigkeit der Menschen, ihre Skrupellosigkeit.

Später ging ich in die Kirche. Erstaunt war ich über mich selbst, dass ich Kraft finden konnte durch die Worte des Pfarrers.

"Aus jeder Finsternis gibt es einen Ausweg." 

Wie sehr hatte ich solch aufbauende Worte am gestrigen Tag gebraucht...

Zuhause abends unterm Weihnachtsbaum hatte ich fast schon wieder gute Laune. Bis mein Opa, dieses ****, wie ich es hasse, hier ankam, um meinen Vater zu beleidigen. Streit. Streit. Typisch für Weihnachten

Aber BALD werde ich hier weg sein und alle Gemeinheiten dieser Familie überwunden haben. Ich werde dafür sorgen, dass das Leben wieder gerecht wird. Weil ich stark bin. Und weil ich mir das nicht gefallen lasse. Weil ich nciht so boßhaft bin. Und es besser machen werde. Weil ich alle entschädigen werde. Weil es nur besser werden kann. 

25.12.07 18:30


Jahrerückblick

Es war ein schwieriges Jahr.

Der Streit mit meinem besten Freund, die Sommerferien mit dem Loch, aus welchem es scheinbar keinen Ausweg zu geben schien, das Wissen darum, materiell alles verloren zu haben, was ich bislang hatte, der Herzschmerz, der mich nicht leben lässt, und vor allem die Angst vor dem neuen Jahr:

Ich werde umziehen müssen, bald.. ohne zu wissen wohin... Ich werde mit der Schule fertig werden und ein Studium beginnen müssen.

So viel Neues in nur einem Jahr:

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass endlich wieder alles einigermaßen "gut" wird, dass ich keine Angst haben brauche und dass ich mich in mein neues Umfeld eingewöhnen kann.

Ich hoffe, dass ich endlich ein Stück weit erwachsen werden kann, mich loslöse von meiner Vergangenheit und einfach unbesorgt neu starten kann.

Mh.. Klingt alles so utopisch, aber vielleicht schaffe ich es, wenn ich mich selbst am Riemen reiße. Man wird ja wohl noch hoffen dürfen...

25.12.07 18:22


Ich verstehe das nicht. Warum definiere ich mich allein über meine schulischen Leistungen? Warum ist der Hass so groß, weil ich höchstwahrscheinlich einen Abischnitt von 1,4 erreichen werde? Diese 4 nach dem Komma tötet mich. Es fühlt sich so schlecht an. Am liebsten würde ich mich dafür bestrafen, dass ich nicht mehr leisten kann. Nein, dass ich mehr leisten könnte, wenn ich gesund wäre.
Ich fühle mich so dumm, dass ich es nicht ertragen kann. Ich hasse mich dafür.
Ich sehe ja ein, dass 1,4 für einen "durchschnittlichen Menschen" keinen Weltuntergang bedeutet.. aber warum leide ich so darunter?
Es ist als ob ich nichts mehr wäre als die Zahlen, die auf meinen Zeugnissen erscheinen... Kann ich was dagegen tun? Was kann ich machen damit ich endlich erkenne, dass ich "mehr bin als mein Kopf"?

Gedanken, von denen ich besessen bin..

23.12.07 10:54


Das ist wohl mehr für mich als die Öffentlichkeit bestimmt.. Ignoriert es. Ist nur für mich, damit ich abschließen kann und vielleicht irgendwann den Mut aufbringe, den Brief abzuschicken

Ich habe lange gebraucht, mich hierzu durch zu ringen. Nötig war es schon lange, damit ich abschließen und endlich vergessen kann.

Ich war über einen so langen Zeitraum immer nur feige, habe mich nie getraut, zu sagen, was wirklich in mir vorgeht. Zum einen war ich wirklich einfach nur feige, zum anderen steckte so viel in mir, was ich verarbeiten und erst noch verstehen musste. Auch heute weiß ich noch nicht, was wirklich damals in mir vorging... Ich habe Hinweise, aber vollkommen verstehen werde ich mich nie.

Was ich eigentlich sagen will ist, dass ich dich nie vergessen konnte. Ich muss immer noch ständig an dich denken. Deine Art, dein Lächeln.. alles an dir macht mich krank.

Du bist einmalig und wunderbar. Du bist einzigartig und es wird mir wohl nie wieder in meinem Leben ein Mensch begegnen für den ich so starke Gefühle empfinden werde.

Obwohl Liebe ein solch schwieriger Begriff ist, kann ich voll und ganz dazu stehen, wenn ich sage, dass ich dich liebe. Ich habe nie etwas Ähnliches für einen Menschen empfunden. Was du mit mir machst, kann niemand anderes.

Egal, was ich innerhalb dieser letzten zwei Jahre auch versucht habe dich zu vergessen... Ich bin kläglich gescheitert. Selbst meine Freundin war nur ein nicht geglückter Versuch dich zu vergessen. Ich habe sie nicht benutzt.. Ich hatte Gefühle für sie, aber unterbewusst war es doch nichts anderes als etwas, in das ich mich reinstürzte, damit der Schmerz nachlässt.

Ich habe damals nicht über dich und mich nachgedacht. In mir hat etwas gesprochen und dessen Worte waren so stark, dass ich zu gehorchen hatte. Ich hatte keine andere Wahl. Es schmerzte so sehr, aber meine Seele zwang mich dazu, dich zu „ignorieren.“

Ich wollte es nicht. Aber ich hatte keine andere Wahl. Wenn die Seele und das Herz sich uneins sind, setzt sich eines am Ende doch zum Unglück des Anderen durch. Und die Schmerzen, die meine Seele mir in dieser Zeit machte, konnte ich nicht einfach ablegen. Unterbewusst entschloss ich mich also gegen dich.

Erst Monate später verstand ich, was ich da eigentlich getan hatte. Dass es kein zurück mehr geben würde, dass ich meine Chance vertan hatte. Und der Schmerz, den ich doch so lange versucht hatte einfach zu übergehen.. zu ignorieren.. und klein zu reden, kam wieder. Und noch heute leide ich. Beinah jeden Tag beweine ich die Vergangenheit, dass alles so kommen musste, wie es kam und, dass es meine Schuld ist.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es keinen Ersatz für dich gibt. Und es tut so verdammt weh. Ich.. liebe dich... Verdammt... Ich konnte das alles doch nie beeinflussen. Warum will meine Seele nicht, dass ich glücklich bin?

Ich liebe dich noch heute. Und beinah täglich weine ich.. Nur deinetwegen.. Du hast solch große Macht über mich und bist dir dessen noch nicht einmal bewusst...

Zu diesem Zeitpunkt ist es noch nicht mal sicher, ob dich dies hier jemals erreichen werden wird. Wie sehr hoffe ich doch, dass ich einmal den nötigen Mut aufbringen kann. Ich war immer feige... und das machte alles kaputt.

Was ich hiermit erreichen will ist eigentlich nichts. Ich will nur für mich endlich anfangen damit abzuschließen. Aber dieser Schmerz erträgt sich so schwer, wenn ich dich immer wieder in meiner Nähe habe – und wenn es auch nur die 2 Stunden Religion die Woche sind.

Das ganz ist so lächerlich, dass ich mich selbst dafür verachte – Verschwinde doch endlich aus meinen Gedanken. Hör auf der wunderbarste Mensch der Welt zu sein...
23.12.07 10:47


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