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Ich werde mich hier mit mir und meiner Krankheit, wenn man es denn so nennen mag auseinandersetzen. Ganz einfach, weil es gut tut alles aufzuschreiben. Wer sich mit dem Thema Selbstverletzung nicht auseinandersetzen oder nur sinnlose Kritik üben will, den bitte ich diesen Blog zu verlassen. Lasst mich so leben, wie ich bin, denn ich kann nichts für mein Sein.

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Was, wenn man endlich einmal glücklich werden könnte? Was, wenn man endlich jemanden gefunden hat, der einen versteht, den man selbst versteht, der dieselben Macken hat, dieselben Interessen, jemanden, der einem ähnlich ist, der Verständnis hat, der hilfsbereit ist, jemanden, der schwört für einen da zu sein, der auf sein Umfeld achtet, jemanden, in dessen Nähe man sich geborgen, wohlbehütet, aufgefangen fühlt, der liebevoll ist, immer die richtigen Worte findet, jemanden, der sich opfert für das Wohl der Anderen, der seine Bedürfnisse zurückstellt, um Anderen zu helfen, der an das Gute im Menschen glaubt, der nie etwas Böses tun würde, was wenn dieser jemand ins Gefängnis muss?

 

Schmerzen. 

10.5.08 08:54


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Schmerzen. Schreckliche Schmerzen. Ich leide unter schrecklichen Schmerzen.
Sie fressen sich tief in mein Fleisch, vergiften mich von innen und zerstören meinen ohnehin angeschlagenen Körper:
Eine kranke Seele kann nicht in einem gesunden Körper wohnen. Letzterer passt sich an, verfault, verschimmelt, zerfällt. Macht es somit dem Inneren gleich, welches seit Menschengedenken angeschlagen ist und für alle Ewigkeit weiter verwesend dahin krepieren wird. Der Faulungsprozess scheint unaufhaltsam...
Meine Seele ist von tausend Flicken fast gänzlich verdeckt, versteckt - alle Probleme damit verdrängt. Nach außen hin wirkt sie wie ein Flickenteppich - alles andere als strapazierbar oder gar schön - und in ihrem Inneren hausen Motten, Milben und Maden. Es kreucht und fleucht. Vieles also bewegt sich, nur leider nicht zum Guten.

19.4.08 19:53


Seit meinem letzten Eintrag ist viel und doch nichts geschehen.

Die Ferien verbrachte ich anfangs mit dem Aufbauen von Möbeln den Rest der Zeit saß ich hier und vegetierte vor mich hin.

Es geht mir momentan nicht sonderlich gut, da ich festgestellt habe wie sehr ich an einzelnen Menschen hänge.. Abhängig bin ich von ihnen, sodass mir alles andere egal werden kann. Ich mache sie zum Mittelpunkt meines Lebens und bin selbst so machtlos dagegen.

B. tauchte Mitte der Ferien auf, wollte mir helfen, macht sich echte Sorgen um mich... Und schon wieder ein neuer Mensch, an dem ich so sehr hänge.. mehr noch als an meinem eigenen Leben.

Ich weiß nicht, wie ich dem entkommen kann. Wie ich aufhören soll, jede Minute an ihn denken zu müssen.. Und das nur weil er mir seine Aufmerksamkeit geschenkt und sich um mich gekümmert hat?

Oder ist es mehr als das? Ich reagiere doch nicht auf jeden, der nett zu mir ist, so?! Ich weiß es nicht... Momentan weiß ich nur, dass ich meine große Liebe mal wieder für einige Momente vergessen kann.. da in meinen Gedanken nur noch Platz für B. ist. Ich sehne mich nach ihm... und er will mir wohl wirklich helfen.

Gestern Abend war ich mit ihm und ein paar Anderen im Kino. Ich weiß nicht. Zu gern hätte ich neben ihm gesessen.. Er hatte mich doch wochenlang überredet mit ihm dort hin zu gehen.. und dann schenkte er mir nicht die Aufmerksamkeit, die ich mir erhofft hatte. Ich ertrug den gesamten Abend nicht. Nur eine unter vielen..oder hat er sich bemüht, aber meine verzerrte Wahrnehmung gaukelte mir etwas Anderes vor?

Ich weiß es nicht. Mir ging es dann gestern Abend so schlecht, dass ich mir am Liebsten tiefe Wunden zugefügt hätte.. Wie irre bin ich durch die Stadt und den Regen und die Nacht gelaufen... Auf der Suche nach Ablenkung und Zerstreuung... Es tat so furchtbar weh und doch tat ich mir nichts. Ich weiß, dass er das alles doch nur getan hatte, damit ich mich nicht wieder verletze.. Ich wollte ihn nicht enttäuschen.

Vielleicht kam das Gefühl mich verletzen zu müssen auch nur in mir auf, damit er sich um mich kümmert? Vielleicht brauche ich das zum Überleben.. Eine sorgende Figur, die mich wahrnimmt und behütet... SO WIE ICH BIN UND NICHT SO WIE ICH SEIN SOLLTE... Letzteres war alles, was mir meine Mutter mein Leben lang entgegenbrachte.

Ich verabschiede mich für heute. Die nicht-verarbeiteten Gedanken werden in die Besenkammer gestellt und wieder rausgeholt, wenn ich die Kraft habe mich weiter mit ihnen auseinander zu setzen...

 

 

15.4.08 17:54


mh.

Merkwürdig das alles. Da sitz ich hier und weiß noch aus noch ein. Träume oder wache ich? Ab und an weiß ich es einfach nicht.

Als ob alles nur ein einzig langer Traum sei... Was schon spricht dagegen? Und was dafür?

Es kann nicht real sein, weil es nicht real sein soll. Naiv. Kindisch. Ich verstecke mich vor der Wahrheit, die unweigerlich existiert, in etwas Erdachtem. Nicht existent.

 Abkehr von der Realität. Der Pfad, dem ich seit Zeiten folge, führt in ein Land voll von Dunkelheit. Es ist eine andere Welt, die ich mir erbaue. Doch schön ist auch diese nicht.

In meinen Träumen werde ich gequält. Und ich habe Spaß daran. Das Gefühl endlich das zu erhalten, was ich verdient habe. Spaß daran gerecht behandelt zu werden. Denn wo gibt es in der Realtität überhaupt Gerechtigkeit?

 

 Mein schriftliches Abi hab ich hinter mich gebracht. Und jetzt ist dort diese Angst... Die Schule wird bald vorbei sein und dann bin ich auf mich allein gestellt.. Angst.. Angst.. Angst.

15.3.08 22:47


Heute Morgen erreichte uns eine Nachricht aus dem Krankenhaus: Mein Opa ist heute Nacht verstorben.

Und ich zeige keine Gefühlsregung.

Er lebte in der Wohnung unter uns und doch hab ich ihn seit 4-5 Jahren höchstens an Weihnachten gesehen, weil er.. nicht gerade der netteste Mensch auf Erden war... Um ehrlich zu sein hasste ich ihn die letzten Jahre für all das, was er sagte.

Heute aber kamen die Erinnerungen an früher zurück.. als ich noch nicht verstand, was er sagte.. die Tage, an denen ich mit ihm Schach spielte oder Karten....

Er war ein großer Teil meiner frühen Kindheit. Warum nur empfand ich dann solange nichts? Warum besuchte ich ihn in seinen letzten Tagen nich noch einmal, wo ich doch wusste, dass es bald sein Ende nehmen würde...

Ich hoffe, ich finde einen Abschluss.. Wenn ich jetzt nachdenke, dann steigen mir doch Tränen in die Augen.. immerhin...

Das Ende ist unausweichlich. Das wird mir langsam bewusst. 

Langsam, weil ich es nicht wahrhaben will... 

24.2.08 12:19


Gebrochen.

Man hat ihn gebrochen, meinen Willen.

Man hat ihn mir gebrochen ohne ihn mir jemals gegeben zu haben...

Ist das nicht paradox?

Wir Menschen sprechen davon, Wahlmöglichkeiten zu haben, aber habe ich diese je gehabt?

Ich fühle mich wie ein lebloser Automat. Gesteuert von einer mir nicht erschließbaren Kraft, vielleicht auch von dieser vergessen...

Zerstört.

Man hat sie zerstört, meine "Seele".

Man hat sie mir zerstört ohne mir jemals eine gegeben zu haben...

Ist das nicht paradox?

Wir Menschen sprechen davon, eine Seele zu haben, aber habe ich diese je gehabt?

Ich fühle mich wie ein lebloser Automat. Gesteuert von einer mir nicht erschließbaren Kraft, vielleicht auch von dieser im Stich gelassen.

Getötet.

Man hat es getötet, das Ich.

Man hat es gebrochen, zerstört und getötet.

Getötet ohne gelebt zu haben, paradox, LEBLOSER Automat, kraftlose Steuerung. Kein Stich, sondern klaffende Wunden. 

 

 

22.2.08 22:55


Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen und mich auch lange nicht mehr verletzt. Um genau zu sein seit meinem letzten Eintrag nicht mehr.

In der Zwischenzeit habe ich viele schöne, aber auch nicht so schöne Tage erlebt.

Der schönste war wohl mein Geburstag... Musicals machen eben Spaß .

 

Heute bin ich wieder gelähmt von dieser Einsamkeit. Von dieser Leere. Von all dem, was mit mir nicht stimmt.

Er streitet alles ab. Versucht mir gut zuzureden. Und dennoch glaube ich, dass er in seinem Innersten weiß, dass er Unrecht hat, dass sehr wohl irgendetwas nicht mit mir stimmt. Er will es mir ja doch nur ausreden....

Momentan weiß ich nicht, wie es weitergehen soll.. Mit ihm und mir.

Den Kontakt hatte ich abgebrochen, doch wiederhergestellt. Und nun ist er sehr oft mit mir am reden. Es vergeht kaum ein Nachmittag, an dem er nicht für mich da ist.

Aber das kenn ich doch schon... Als seine Freundin ihn kurzzeitig verließ, war ich gut genug für ihn.. Und jetzt? Ist es das? Ist sie gegangen? Gibts du dich deshalb mit mir ab?

Oder brauchst du mich, damit ich dich durchs Abitur bringe.. damit ich meine Zeit für deine Noten opfere?

Ich traue dir nicht. Ich habe es noch nie. Irgendetwas hast du vor. Noch nie hast du aus Selbstlosigkeit gehandelt. Nicht seit ich dich kenne.

Du bist gutmütig, aber nicht selbstlos. Nein. Nie.

Du sagt, du tust das, weil du mich magst. Ich glaube dir nicht. Ich vertraue dir nicht. Ich kann es mir nicht mehr leisten dir zu glauben. Zu oft wurde ich enttäuscht.

Ich habe Angst, dass du mir meine Mauer einreißt und mit den Ziegelsteinen davonläufst...

...mir so mein Leben nimmst. Ohne dich und ohne meine Mauer wird der Schmerz nicht zu verkraften sein.

 

1.2.08 20:12


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